Spreewald-Grundschule

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Wenn die Sorgen größer werden.    -     Tipps, Anregungen und Hilfe.

Hausaufgaben sind Sache des Kindes

Eine übermäßige elterliche Hilfe bei den Hausaufgaben ist der Selbstständigkeit des Kindes abträglich, verringert seinen Stolz auf die eigenen Leistungen, bringt häufig unschöne Szenen in der Familie mit sich und führt außerdem in der Schule zu einem falschen Leistungsbild. Die Aufgabe der Eltern im Hinblick auf die Hausaufgaben besteht im Wesentlichen darin, günstige Arbeitsbedingungen zu schaffen, also für Ruhe, eine günstige Arbeitszeit und eine förderliche räumliche Situation zu sorgen. Bei jüngeren Kindern oder bei langfristigen Hausaufgaben kann es auch hin und wieder nötig sein, an die Hausaufgaben zu erinnern. Viele Kinder freuen sich darüber hinaus, wenn ihre Eltern Interesse an den gelernten Inhalten zeigen und auf Anfrage auch einmal mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. Einige Kinder lehnen eine Einmischung der Eltern in ihre häusliche Arbeit dagegen gänzlich ab. Dies ist in der Regel durchaus in Ordnung, denn schließlich werden die Hausaufgaben in der Schule gestellt und auch dort kontrolliert. Selbstverständlich gibt es besondere Situationen. in denen Ihre Hilfe sinnvoll sein kann. Dies kann, abgesehen vom Schulanfang, beispielsweise während oder nach einer längeren Krankheit, nach einem Schulwechsel, nach einem Umzug oder bei einem bestimmten Thema möglich sein. Für solche Situationen sind die folgenden Hinweise gedacht.

Wie Sie Ihrem Kind bei den Hausaufgaben helfen können

Helfen Sie Ihrem Kind so wenig wie möglich. Oft genügt es schon, wenn Sie die Durchsicht der gemachten Hausaufgaben anbieten oder das Kind die vermeintlich schwierige Aufgabe in eigene Worte fassen zu lassen.

Versuchen Sie möglichst genau herauszufinden, wo das Problem des Kindes besteht. Erklären Sie nicht einfach alles, sondern nur genau jenen Punkt, der Schwierigkeiten macht.

Denken Sie sich in die Methode Ihres Kindes hinein. Es ist wenig hilfreich, wenn Sie Ihrem Kind zusätzlich Ihre eigene Methode beizubringen versuchen.

Sprechen Sie wenig, damit Ihr Kind ausreichend Gelegenheit zum Nachdenken erhält. Schreiben Sie nicht im Heft des Kindes, und bleiben Sie nicht ständig neben ihm sitzen. Ihr Kind kann es lernen, dass es bei Schwierigkeiten zu Ihnen kommen muss.

Die Entscheidung, ob die Hausaufgaben ausführlich und sorgsam genug angefertigt wurden, liegt bei Ihrem Kind und nicht bei Ihnen. Sie können zwar beispielsweise Ihre Unzufriedenheit äußern, doch sollte immer klar sein, dass Hausaufgaben Sache des Kindes sind.

Sind die Aufgaben zu schwierig oder zu umfangreich, so schreiben Sie bitte eine kleine Notiz und beenden Sie die Arbeit.

Wenn sich Ihr Kind wenig kooperationsbereit zeigt und Sie nicht mehr freundlich und geduldig bleiben können, so beenden Sie die Situation.

Geben Sie keine Zusatzaufgaben - es sei denn, Ihr Kind bittet Sie darum oder kann Ihren Aufgabenvorschlägen leicht etwas abgewinnen. Wenn die Hausaufgaben beendet sind, dann darf Ihr Kind auch tatsächlich aufhören.

Buchtipp: Kohler,B. (2003): Hausaufgaben. Helfen - aber wie? Weinheim

 

 

Schulpsychologische Beratung

www.schulpsychologie.de

Wissenswerte Informationen zu Legasthenie und Lese-Rechtschreibschwächen

Für Eltern, Therapeuten, Lehrer und für Kinder

www.legakids.de

ADHS - Was ist das?

www.info-adhs.de

Rücksicht auf Kinder im Internet

www.jugendschutz.net

 

Ratgeber und Orientierungshilfe zur Internetnutzung unserer Kinder

www.3sat.de

2000 Grundschullinks von Jörg Schulte

www.muenster.de

 

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